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Meeresschildkröten schützen mit Feenland-Reisen

Hochzeitsreisen am Strand mit Feenland Reisen

FEENLAND-REISEN hat es sich zur Aufgabe gemacht die vom Aussterben bedrohte Tierart der Meeresschildkröten zu schützen. Durch die schnellen Boote und Jet Skis werden diese wunderbaren Tiere immer mehr dezimiert. Es ist traurig, wenn sie am Morgen tot angeschwemmt werden, mit einem Panzer der aufgeplatzt ist vom Propeller eines Motorbootes.

Man muss sich vorstellen, dass diese Tiere noch aus der Urzeit stammen.

Mit 40 Jahren fangen sie an Eier zu legen.

Bis zu drei Mal im Jahr und jedes Mal zwischen 100-120 Eiern.

Diese schlüpfen nach 60 Tagen; und wenn sie Glück haben, dann laufen sie alle zum Meer.

Wenn sie Pech haben, dann haben die Bars und Hotels nicht wie Lichter gedimmert.

Die armen Viecher laufen dann falsch, und sind schnell ein Mitternachts Snack für die Vögel.

Im Wasser angekommen lauern schon alle großen Fische auf die kleinen Leckerchen.

Es haben nur ein bis zehn Prozent der Babys eine Überlebenschance.

Sie haben einfach nichts zu ihrem Schutz zu bieten.

Schutzgebiet der Meeresschildkröten

Darum unterstützen wir die Sea Turtle Trackers in Florida: http://www.seaturtletrackers.org.

Sie besteht nur aus Freiwilligen, die sich jeden Morgen vor der Arbeit in einen Jeep setzten, und den Strand abfahren. Um nach Spuren zu suchen und die Nester zu schützen.

Ich hatte das riesengroße Glück eine 80jährige Loggerhead Dame beim Eier legen zu beobachten.

Sie war etwas spät dran, die Sonne war noch nicht aufgegangen.

Es war ein überwältigendes Schauspiel, sie zu sehen, und meinem Freund ‚Turtle-Joe‘ zu helfen die Schaulustigen von ihr weg zu halten.

Der Standort war sehr schlecht gewählt, direkt vor 3 Bars. Aber – es ist gut gegangen. Von den einhundert gelegten Eiern sind einundneunzig geschlüpft.

Meeresschildkröten-Schutz unterstüzt durch Feenland-Reisen

Turtle Joe der Meeresbiologe hat die Nacht bei Ihnen gewacht, und sie in die richtige Richtung geschubst, als sie zu den Bars laufen wollten.

Und wenn es auch nur eines meiner ‚Patenkinder‘ schafft; das ist es uns wert!

Tourismus wird oft beschuldigt, die Natur zu zerstören.

FEENLAND-REISEN gibt der Natur etwas zurück, indem es eine aussterbende Tierart beschützt.

Reise nach Afrika

Ein Ausritt im Naturschutzgebiet.

Wenn man nicht als dummer Tourist gelten will, dann sagt man zu dem hübschen blonden Reitlehrer: „ Ich bin lange nicht geritten.“

Die Sache hatte nur einen Hacken; es war gelogen. Die Bandbreite meiner Reitkunst liegt zwischen meiner Kindheit im Stammheimer Ponyhof, und gelegentlichen Urlauben, bei denen ich immer das gute Tier hinter der Gruppe her traben ließ. Welcher Teufel ritt nun mich, dass ich mich an diesem wunderschönen strahlenden Morgen in Namibia der pferdekundigen kleinen Jane, und dem blonden nordischen Reitlehrer anschloss? Jane war 11 Jahre alt, und ritt schon seit mindesten 20 Jahren. Ich konnte mich doch nicht vor einem Kind, und einem äußerst attraktiven Mann blamieren! Die deutschen Namibianer sind große blonde und blauäugige Menschen. Und dieser Sebastian war ein Verschnitt aus einem sehr jungen Mel Gibson, Robert Redford und Patrick Swazee. Alles hübsch verpackt im Reiterdress.

„Ich bin lange nicht geritten.“ Log ich also zu seinen 1.80 Meter hoch. Er war zum Glück ebenso so nett, wie er hübsch war.

„Wir reiten ja nicht im Galopp über Stock und Stein.“ versicherte er mir.

„Nicht?“ rief Jane. Sie wollte galoppieren – sie KONNTE galoppieren. Sebastians Lächeln vertiefte sich.

„Aber nicht mit meinen Pferden! Und nicht über diesen steinigen Boden.“

(Und nicht mit dieser Hochstaplerin, die mich so frech anlügt.)

Ja sicher bin ich schon oft galoppiert; in meiner Kindheit. Sooft es meinen Freunden auf dem Ponyhof zu dumm mit mir wurde, weil ich die Gruppe aufhielt, und jemand meinem Pony einen Klaps gab. Worauf hin ich mich unfreiwillig von der Gruppe entfernte, und im Wald wieder eingesammelt werden musste. Meine bisher größte Leistung in einem Sattel war der steile Berg auf Santorin, der zum antiken Thera führt. Mit Bedacht hatte ich den kleinsten Esel gewählt, aber das Biest musste wohl einen Napoleon Komplex haben. Es rannte wie eine Rakete los, und überholte alle anderen Touristen Esel auf der steilen Innenseite des tiefen Abgrundes. Ich habe es, wie vieles andere in meinem Leben überlebt. Und jedenfalls machte ich damals immer noch eine bessere Figur als am Strand von Irland. Und über die Sache bei den Pyramiden reden wir schon gar nicht mehr, der Führer wollte mir ja gar nicht die Zügel überlassen!

Dieser Sebastian war wohl doch ein versteckter Psychologe, das musste er sicher auch sein, beim täglichen Umgang mit Touristen. Obwohl Jane unbedingt den Schimmel wollte, gab er ihn mir. Sicher wegen dem schönen hohen Cowboysattel. Dankbar legte ich die Hände auf den Sattelknauf, und fühlte mich sicher zwischen dem festen Leder eingebettet.

Herero Männer hielten die Pferde. Ob ich Hilfe beim Aufsteigen bräuchte? Gott sei Dank nicht; wenigstens das beherrschte ich spielend. Jane war wirklich gut; wie angepaßt saß sie auf ihrer Stute. Und Sebastian verschmolz mit seinem Tier wie ein Zentaur. Ein Gutsherr reitet seine Besitztümer ab. Das Kind dagegen ritt wie einst John Wayne; breit und souverän im Sattel. Und ich; nun in meinem Kopf purzelte alles durcheinander. Was war mir nur in den Sinn gekommen. Der Rest unserer Gruppe lag noch friedlich im Bett, und ich musste die Heldin spielen, und mit dem Reitlehrer das Naturschutzgebiet erkunden.

Warum hielt dieser Sebastian beide Zügel in einer Hand? War mir da etwas Wichtiges entgangen, oder wollte er nur angeben? Bei mir sah das sicher aus, als sei ich ein Bauer beim pflügen.

Ach, es schadete sicher nicht, es ihm nach zu machen. Und überhaupt, so schrecklich unsportlich war ich ja gar nicht. Denn schließlich sind Reiter und Tänzer gar nicht so weit voneinander entfernt. Beide halten sich an ihrer eigenen Haltung! Das jedenfalls hörte ich immer einen Mann aus der Reithalle brüllen, an der ich täglich vorbei lief. Und das hörte sich dann exakt so an, wie mein Ballettmeister, wenn er mich auf ungarisch anschrie.

Noch niemals war ich vom Pferd gefallen. Ich brauchte mich also nur an meiner eigenen Haltung zu halten, und die Schenkel fest an drücken. Im nächsten Moment fiel mein Schimmel von einem trägen Schritt in einen munteren Trab. Holla, was was war nun? Dieses Pferd reagierte tatsächlich auf Schenkeldruck. Gehört hatte ich schon, dass Pferde so etwas tun. Bisher hatten alle Tiere auf denen ich gesessen hatte, mich komplett ignoriert, wie eine lästige Fliege, die man mit einem schwanzschlagen quittiert. Weiterlesen

Ein Spaziergang am Meer

Prosa Dichtung

Ich wünschte, ich könnte den Sonnenuntergang tanzen!

Aber es sind zu viele Menschen hier, also muss ich ihn nur träumen.

Das Wasser ist farngrün, und glutrote Fäden sind in ihm eingeschlossen, und versuchen, an die Oberfläche zu gelangen.

Winzige Strandläufer strampeln ihre Beinchen zu Tode, und fliegen über die vom Meer zurück gelassenen Flächen. Ein kleiner Winzling ist in den Bann der zinnoberroten Flächen geraten. Seine Beinchen huschen durch einen roten Spiegel aus Wasser. Er verliert vor Hunger die Übersicht, und gerät Wadentief in den gleißenden Strudel. Aber er kann die Balance halten, und pickt durstig nach den Muschel, die wie Mosaiksteinchen aus dem sandigen Schlamm auftauchen.

Nun kommt wohl seine Familie. Eine ganze Armee der Sandpieper huschen herbei, um ihm das Abendessen streitig zu machen. Die ewige Sonne rutscht gelassen etwas tiefer, und schiebt sich hinter einen schmalen Wolkenstreifen, der sich sofort schmerzlich in sie verliebt, und errötet.

Die zinnoberroten Fäden haben nun die Wasseroberfläche erreicht, und verzaubern die Menschen, die sich hier wie jeden Abend zu einer stillen Andacht versammelt haben. Am Himmel reißen einzelne Wolkenfäden die gleißende Farbe an sich. Ihre Majestät, die Sonne ist nun hinter dem farbigen Band hervor geglitten, und beherrscht die Domäne. Jemand hat mit einem Wattebausch über den purpurnen Himmel gestrichen, und überall sind Fäden hängen geblieben, die nun erstrahlen.

Die Scheibe berührt nun sacht das Wasser, und bereitet sich auf ihren großen Auftritt vor.

Pelikane gestikulieren heftig mit den Flügeln. Sie fliegen langsam, und suchen ihr Abendessen. Aus einem majestätischen Gleitflug heraus bremsen sie scharf ab; winkeln die Flügel eng an sich, und stürzen mit Übergeschwindigkeit tief ins Wasser.

Sobald sie wieder auftauchen hängt ihnen ein Fisch quer im Schnabel. Er bäumt sich noch auf, ringt um sein Leben, und wird dann gefühllos hinunter gewürgt. Sie Möwen versuchen, sich frech an diesem Abendessen zu beteiligen, und landen auf dem Rücken der Pelikane. Manchmal setzt es dafür einen saftigen Hieb mit dem langen Pelikan Schnabel. Aber die Möwen sind Räuber, und so endet der Fisch nach kurzem Kampf als Beute der Möwe. Für ihn bleibt das Ergebnis das selbe.

Kleine Schaumflocken auf dem Wasser machen sich selbstständig, und fliegen – glutrot gefärbt, zu mir. Vielleicht ist es Andersens kleine Meerjungfrau aus Kopenhagen, die nun – zu Schaum geworden – so leicht wie eine Feder tanzen kann.

Doch ich selbst darf hier nicht tanzen, es würde die Menschen hier erschrecken und lächeln lassen, weil sie diese Sprache nicht verstehen. Die Sonne setzt zum Finale an, und verzaubert zuletzt Wasser, Wolken, Sand und die Menschen zu einer glutroten Metamorphose.

Stück für Stück, Scheibchen für Scheibchen rutscht sie ab.

Helios ist am Ziel!

Noch ist heller Tag. Aber die Fäden am Himmel haben das Feuer eingefangen, und strahlen rot weiter. Venus der Abendstern ist aufgetaucht. Ein breiter rosaroter Fächer am Himmel bleibt noch lange bestehen. Nun wird auch das moosgrüne Meer schwarz. Und auch der Himmel wird schwarz.

Nur noch meine uralten Freunde, die Sterne sind da; ewig, tröstend und still. Es gibt nur noch das Rauschen des Meeres.

Und ein glimmendes Band am Horizont, nur noch ein Hauch von Farbe.

Ende

Wir bringen Sie an diesen – und andere schöne Strände.

Copyright Marina Bacher

Träumerei beim Sonnenuntergang

eine Prosa Dichtung

Heute Abend gießt die Sonne flüssiges Gold über das Meer.

Die Sandpieper scheinen sich die Beinchen zu verbrennen, als sie über den versickernden gleißenden Spiegel huschen.

Eine Gruppe Delphine begleitet mich ein Stück, Apollos Geschöpfe, aus reinem Silber geschmiedet.

Ohne Scheu bleiben sie heute lange an der Wasseroberfläche. Sie scheinen mir zu folgen, und zeigen mir so viel von sich wie sie nur irgendwie können.

Es ist noch früh, und der Strand liegt der bestechenden Klarheit des hellen Abendlichtes.

Die Franzosen nennen dies, die ‚blaue Stunde‘. Die Menschen hier sind innerlich so entspannt und leicht, wie dieser frühe Abend. Das Wasser berührt meine Füße kühlund frisch.

Tausend Lichter tanzen um die Wette, und die riesigen Pelikane kreisen müßig um ihr zukünftiges Abendessen. Majestätisch kreisen sie, um dann, nach einem blitzschnellen Anwinkeln der Flügel, wie ein nasser Kartoffelsack abzustürzen. Ein lauter nasser Pflatsch, und ein Fisch wird zum Pelikan Dinner.

Noch immer folgen mir die Delfine; eine Familie mit einem kleinen Baby, das ganz nahe an der Mutter schwimmt. Noch blendet mich das Licht, aber langsam schmilzt das grelle Gold in ein zartes Rosa, dann in ein tiefes Zinnoberrot. Es ist eine vollendete Komposition.

Meine Gedanken treiben, und der Sonnenuntergang verschmilzt in einem Tagtraum zu Fred und Gingers’Cheek to Cheek‘. Weiterlesen

Amerika Reisen

Mein Aquarell Bild ist eigentlich so gut wie fertig, als mir der rote Stift aus der Hand rutscht, und zwischen die Felsbrocken gleitet.

Das Sonnenlicht hätte nicht perfekter auf die sanften Wellen des Meeres scheinen können. Die Angler sitzen entspannt neben mir auf den Steinen. Ihre Leinen treiben auf der spiegelnd hellen Wasseroberfläche. Leise brummen die Motoren ihrer Kühlboxen. Pelikane sitzen scheinbar teilnahmslos neben ihnen. Sie wissen, dass die Angler mit ihnen die Beute teilen werden. Den ganzen Morgen sitzen wir hier zusammen; glücklich und entspannt, und in völliger Harmonie miteinander. Das Glitzern des Meeres habe ich schon recht zufrieden stellend aufs Papier gebracht. Nur Himmel ist mir heute etwas zu perfekt blau. Einige Wölken hätten besser gepasst. Na ja, das kann man ja später noch einfügen.

Die Fischermen sind schon ganz gut getroffen, auch über die Darstellung der Pelikane bin ich zufrieden. Der dicke Angler aus Texas hat Glück. Seine Leine strafft sich und tanzt; er hat einen Grouper an der Leine. Mein Stift fliegt übers Papier. Gleich wird er ihn ausnehmen und mit den Resten die Pelikane füttern. Die andern Männer nicken ihm aufmunternd zu. Die Vögel werden regsam und rückten näher an Mister Texas heran. Auch der Reiher, ein Blue Heron, steht plötzlich neben ihm, und wartet mit ausdruckslosen Augen.

Ich will diese Szene einfangen, und mit den neuen Aquarell Stiften kann ich recht zügig arbeiten. Und in diesem wundervollen perfekten Moment rutscht mir der rote Stift aus der verschwitzten Hand, und liegt nun zwischen den riesigen Steinquadern. So bleibt einem nur noch übrig, laut und schwäbisch zu fluchen.

Die Felsbrocken liegen asymmetrisch aufeinander, um die Hafenmole von Treasure Island zu befestigen. Ich schiebe langsam die Hand, und dann den Arm hinein. Da liegt er; der rote Stift. Ich kann den Arm ein ganzes Stück zwischen die rauen Steine quetschen. Aber ein kleinerer Brocken versperrt mir den Weg.Ich fluche leise weiter und versuche, die Kratzer an der Haut zu ignorieren. Es hilft nichts. Mindestens zwei Handbreit trennen mich von dem roten Holz. Nicht nur, dass ich mein perfektes Bild nicht fertig malen kann. Wie soll ich nun ohne Mietwagen zu Michaels Art and Craft Shop kommen. Ich will doch die nächsten Tage weiter arbeiten, und nicht durch die Gegend jagen um Material zu kaufen.

„Can I help you“, sagt eine leise Stimme hinter mir. Ich liege flach auf den Steinen, den Arm schon ganz geschunden und zerkratzt tief in dem Spalt. Der ältere Kanadier hat die Rute weggelegt, und steht neugierig über mir.

„Nein nein,“ beteuere ich, „ich suche ja nur meinen roten Aquarell Stift.“ Mein Gesicht liegt nun schon flach auf dem Fels. Wenn ich doch nur ein wenig weiter rein könnte; dann würden meine Finger ihn berühren. Der Mann sagt ruhig, ich solle ihn mal sehen lassen. Hochrot und schnaufend setze ich mich auf. Weiterlesen